Skeuomorphismus

Auch wenn es so klingt, Skeuomorphismus ist nichts, woran früher Seemänner erkrankt sind. Der Begriff stammt aus der Welt des Designs und bezeichnet die Orientierung an vertrauten Alltagsgegenständen beim Gestalten von digitalen Oberflächen. Seit den Neunzigern haben Software-Designer darauf gesetzt: So verwandelte sich der Mauszeiger in eine Sanduhr, wenn es mal wieder länger dauerte, und noch heute schmeißen wir Dateien beim Löschen in den Papierkorb, obwohl sie eigentlich nur aus Nullen und Einsen bestehen.

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